Meine Schwangerschaft - Seite 7

Natürlich mache ich mir auch gewisse Gedanken, wie unser "Kleines" mal später so wird?!

01.02.2005 Anhand von Remo
 
Es ist bereits mehr als eine Woche her, als wir unsere Eltern über unseren Nachwuchs informierten.
Zuerst das ungewisse Gefühl, wie die Reaktion sein wird und jetzt bei allen die Freude zu spüren.
 
Jetzt geht es bei unseren Eltern mit der Planung los. Wer hat was, wer wird was organisieren, etc. Es ist ein tolles Gefühl, wie sich die Eltern mit Dingen beschäftigen, bevor unser Kleines überhaupt da ist.
 
Die ganze Woche hatte mein Schatz am Abend ein ständiges ziehen im Bauch. Ich mache mir schon Gedanken darüber, von wo diese Schmerzen kommen könnten.
 
Am Samstag waren wir bereits sehr früh in der Stadt. Obwohl es sehr kalt war, genossen wir die frische Winterbise. .....Die Versuchung, bereits heute schon Baby-Kleider zu kaufen war mega gross. Ich freue mich jetzt schon auf den richtigen Zeitpunkt.
 
Am Abend, als wir im Bett lagen, erschreckte mich mein Schatz. Nicht aus Spass, sondern sie spürte das Baby, wie es sich bewegte. Ein sehr bewegender Moment für mich. Ich legte dann meine Hand auf ihren Bauch, um es auch zu spüren. Doch leider konnte ich nicht unterscheiden, ob es sich um das Baby oder meinen Puls in der Hand handelte.
 
Jetzt werden es täglich "bewegendere" Momente, auf die ich mich irrsinnig freue!
 
Freude herrscht und noch viel mehr........................ 

02.02.2005
 
Anfangs Februar und eisig kalt, brrrrr.........!
 
Musste heute kurz zur FA, da mir meine Vitamintabletten ausgegangen sind. Da ich auch noch dermassen Probleme mit der Verdauung habe, habe ich die FA nach einem speziellen Mittel gebeten. Doch da viele der Abführmittel Wehen auslösen, hat sie erstmals die Dosis der Magnesiumtabletten erhöht. Dies sollte nach ihrer Erkenntnissen schon wirksam sein. Ansonsten müssen wir weiter sehen.
Tja, ich denke ich habe so alles in der Schwangerschaft, was man haben kann. Seit ein paar Tagen plagt mich sogar der Ischias-Nerv, obwohl mein Bauch noch kein zusätzliches Gewicht auslösen kann, schmerzt er mich manchmal enorm.
 
Übrigens, meinen kleinen "Wonneproppen" kann ich bereits spüren. Abends, wenn ich im Bett liege und beide Hände ganz flach über die Bauchdecke lege, spüre ich ganz feine Wellenbewegungen......Es ist ein unbeschreibliches Gefühl........Wauw!
Schmetterlinge im Bauch, das Baby bewegt sich:
 
Bei der Ultraschalluntersuchung sieht man es zum ersten Mal ganz deutlich - das Kind bewegt sich. Doch bis die Mutter endlich ihr Baby spüren kann, dauert es noch etwas. Bereits in der 8. Schwangerschaftswoche beginnt der Fötus, sich zu bewegen. So dreht sich beispielsweise der Hals ein wenig und zwei Wochen später auch schon der Rumpf und die Arme. Zwischen der 10. und 12. Woche kann man schon Mundöffnungen und Schluckbewegungen erkennen. Genau wie der Hand-Greif-Reflex, der sich bis zur 16. Woche bildet, sind all diese Bewegungen zunächst primitive Reflexe. Allmählich lernt der Fötus, seine Muskeln zu gebrauchen. Er strampelt mit den Beinen, bewegt den Kopf und die Hände. Die Nervenbahnen verbinden sich miteinander und das Kind greift, streckt und dreht sich.
Die meisten Frauen spüren ihr Baby in der 19./20. Schwangerschaftswoche, manche früher, manche später. Wann die Bewegungen bemerkt werden, hängt in erster Linie von der Lage der Plazenta ab. Sitzt sie an der Vorderwand des Uterus, federt sie die Bewegungen des Fötus ab und sie sind kaum zu spüren. Liegt sie jedoch an der Rückwand, spüren die werdenden Mütter schon früh etwas von ihrem Baby.
So ganz leicht ist es auch nicht, das zarte Klopfen wahrzunehmen. Manche Mütter berichten, sie hätten Schmetterlinge im Bauch, andere sprechen von einem kleinen Goldfisch und wieder andere empfanden die Bewegungen so ähnlich wie Verdauungsprobleme. Doch mit jedem Tag werden die kleinen Tritte stärker. Und auch der werdende Vater bekommt endlich die Turnübungen seines Nachwuchses mit. Manche Mütter werden durch das Boxen ihres Babys aber auch um den Schlaf gebracht. Meistens werden die Kleinen nämlich erst so richtig rege, wenn sich die Mutter entspannt.
Zum Ende der Schwangerschaft bewegen sich die Kinder in der Regel nicht mehr ganz so heftig, da der Platz für Purzelbäume nicht mehr ausreicht. Allerdings werden die einzelnen Tritte, mit denen sich das Baby in die richtige Geburtsposition bringt, stärker. Wie oft eine Mutter ihr Baby spürt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein sehr temperamentvolles Babys spürt man sicherlich häufiger als eine kleine "Schlafmütze". Und manchmal ist man einfach auch zu beschäftigt um in sich hineinhören zu können. Das Ungeborene kann sich an einem Tag viel und an einem anderen Tag wenig bewegen. So ist es ganz normal, daß an manchen Tagen die Bewegungen nicht so intensiv sind oder man nur einen kleinen Schluckauf mitbekommt.
Bedenklich wird es, wenn sich das Baby über längere Zeit nicht mehr bewegt. Denn das kann ein Zeichen dafür sein, daß das Ungeborene nicht mehr optimal versorgt wird. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich eine Zeitlang ruhig hinlegen und prüfen, ob sich das Baby bewegt. Vielen hilft es auch, sich von einer Seite auf die andere zu drehen und das Baby damit zu Bewegungen zu veranlassen. Generell ist es anzuraten, bei Sorge um das Kind schnellstmöglich zum Arzt zu gehen und die Lage per Ultraschall prüfen zu lassen. In den meisten Fällen ist es alles in Ordnung und das Baby ruht sich nur ein bißchen aus.
Das Ungeborene bekommt übrigens viel mehr von der Außenwelt mit als wir meinen. Schon früh gewöhnt sich der Fötus an den Lebensrhythmus der Mutter. Daß dieser nicht unbedingt seinem eigenen entspricht, merkt man spätestens, wenn dieser zur Schlafenszeit der Mutter erst richtig wach wird. Aber auch Faktoren wie beispielsweise Stress der Mutter haben einen Einfluss auf das Ungeborene. In einem Projekt an der zweiten Universitätsklinik in Wien wurde festgestellt, daß es bei einer Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin zu verstärkten Bewegungen des Fötus kommt. Auch über das Fruchtwasser bemerkt er Veränderungen, da sich der Geschmack je nach körperlichem Zustand der Mutter ändert. Im fünften/sechsten Monat empfindet das Ungeborene bereits Vibrationen, Druck und die Temperatur, wenn beispielsweise eine Hand auf dem Bauch der Mutter liegt. Die Mutter kann demnach ganz direkten Einfluss auf das Seelenleben ihres Kindes nehmen. So lassen sich viele der kleinen Boxer durch ruhige Musik oder leises Zureden beruhigen. Ob aus dem aktiven Boxer später ein lebhaftes Kind wird, ist nach wie vor nicht hundertprozentig nachgewiesen. Dieses Forschungsprojekt kann also jede Frau nach der Geburt selbst abschließen. Viel Spaß dabei!