Meine Schwangerschaft - Seite 21

03.06.2005
 
Nun beschäftige ich mich damit, eine geeignete Geburtsanzeige zu erstellen. Gar nicht so einfach. Vorallem wenn es sicher nicht rosa und hellblau sein sollte :-)
 
Heute findet für mich der letzte Geburtsvorbereitungskurs statt. Letzten Samstag fand der Informationsmorgen mit Partner statt. War wirklich sehr informativ. Zum Schluss sahen wir eine Diashow über eine Geburt. Ich denke, solche "Zeitlupenbilder" werden wir nie mehr sehen....vorallem nicht bei der eigenen Geburt. Für manche war es natürlich nur eine Wiederholung, doch für uns "Frischlinge" doch sehr interessant.
 
Mein Bauch wächst und wächst. Langsam aber sicher sehe ich sogar meine Zehen nicht mehr :-) Insgesamt liegt meine Gewichtszunahme nun bei knapp 6 Kilo. Ich denke bis zur Geburt werde ich etwa auf 9 Kilo kommen. Der Arzt war jedenfalls sehr zufrieden. Hauptsache das Kleine gedeiht und ist gesund!

Mein Schatz schaffte es sogar einen Schnappschuss von unserem Kleinen zu machen.
Sein Fusstritt war unglaublich :-)

33 SSW.
 
40 Zentimeter kann Ihr Kind schon groß sein und etwa 1.700 Gramm schwer. Ein letzter großer Purzelbaum steht in dem immer enger werdenden Zuhause an: Ihr Kind dreht sich in seine Geburtslage. Normalerweise liegt der Kopf unten und kommt als erster Teil des kindlichen Körpers auf die Welt. Das trifft in 95 Prozent der Fälle zu.
Vermeiden Sie es, Ihr zusätzliches Gewicht dadurch auszugleichen, dass Sie sich nach hinten lehnen: Die Perspektive ändert sich und somit auch Ihr Schwerpunkt. So kann es passieren, dass Sie häufig anstoßen oder Dinge aus den Händen verlieren.
 
Was passiert beim Blasensprung?
Was tun, wenn das Fruchtwasser lange vor dem Termin ausläuft? Springt die Fruchtblase tatsächlich früh (das passiert nur bei zehn Prozent aller Schwangeren), muß sofort die Hebamme oder der Arzt informiert werden. Meist beginnen 24 Stunden später Wehen.
 
Bitte daran denken: Der Bauch drückt jetzt auf die Blase, manchmal verlieren Sie etwas Urin.
 
Wichtig zu wissen Gut schlafen trotz Bauch
Sie haben sicher längst herausgefunden, in welcher Lage Sie am besten zur Ruhe kommen. Bauch und Knie lassen sich in Seitenlage mit weichen Kissen abstützen. Trinken Sie nachmittags keinen schwarzen Tee mehr. Manche Mütter beruhigt ein warmes (nicht heißes) Bad oder Entspannungs-Musik aus dem Walkman.
 
Bitte daran denken: Schlafmittel sind jetzt tabu. Harmlos und dennoch beruhigend: Baldrian, Magnesium, Kalziumtabletten, homöopathische Mittel.
06.06.2005
 
Himbeer-Blätter erleichtern die Geburt! Ob dies auch stimmt?!
 
Habe nun am Freitag mit diesem Tee begonnen. Bin ja gespannt ob er hält was er verspricht.
Wenn er wenigstens noch gut schmecken würde. Sollte man ja eigentlich meinen, wenn man an Himbeeren denkt! Bah!!! mal sehn, wie lange ich durchhalte?
 
Also wieso eigentlich Himbeer-Blätter-Tee:
 
....es stärkt das Gewebe der Gebärmutter, erleichtert den Geburtsvorgang und verhindert Beschwerden der Wöchnerin. Im Vergleich zu den übrigen Beerenobsarten enthält die Himbeere sehr viel Magnesium und Kalzium. Der Tee wirkt entkrampfend und entspannend auf das elastische Gewebe im Gebärmutterbereich. .......also, viel Spass!

Der Countdown - wenn die ersten Wehen kommen:

 

Jede werdende Mutter wartet zum Ende der Schwangerschaft mehr oder weniger ungeduldig darauf, daß "es" bald losgeht.

Die spannendste Phase ist ganz sicher der Zeitraum zwischen den ersten klaren Anzeichen der kommenden Wehen über den Sekunden-Test ihrer Regelmäßigkeit bis zum ersten Schrei des Babys. So erkennt man die ersten Anzeichen:

    

Im letzten Drittel der Schwangerschaft beginnt es spürbar deutlicher zu ziehen und zwicken im Bauch. Wohl jede Frau fragt sich ab etwa der 37. Woche, ob das schon Wehen sind, ob das Baby zu früh kommt oder ob sonst irgendetwas nicht stimmt. Meistens ist alles in bester Ordnung. Das erste was die werdende Mutter an tatsächlichen Wehen, also den Muskelkontraktionen der Gebärmutter spürt, sind die Senk- oder Vorwehen. In den meisten Fällen sind die Senkwehen erstmals um die 37. Woche herum zu spüren  - als sanfte und schmerzlose Verhärtung des Unterleibes, als Ziehen im Kreuz. Der Bauch wird dabei hart. Hin und wieder fallen diese Wehen auch etwas kräftiger aus - kommen aber nur unregelmäßig und dauern nicht lange. Damit verfolgt die Gebärmutter zwei Ziele: zum einen trainiert sie ihr Muskelgewebe für die kommende Aufgabe der Geburt, zum anderen schiebt sie das Baby weiter nach unten, das Köpfchen in Richtung Beckeneingang in Startposition, indem sie den Gebärmutterhals (Zervix) lockert und sich im unteren Abschnitt dehnt. Dadurch entlastet sie nebenbei das Zwerchfell und läßt Sie wieder leichter atmen. Dennoch treibt das Lampenfieber so manches Paar schon jetzt in die Klinik - und wird mit der Diagnose "Fehlalarm" erst einmal wieder nach Hause geschickt.
pinkball.gif (914 Byte) Je näher der Geburtstermin kommt, desto fleißiger wird trainiert im Bauch - desto häufiger und intensiver macht sich die Gebärmutter fit. Damit häufen sich die Fragen, ob es sich dabei um "echte" Wehen handelt oder nicht. Ein warmes Bad kann Aufschluß geben: "echte" Wehen verstärken sich, Senk- bzw. Vorwehen schwächen sich ab.
Erst wenn diese Kontraktionen regelmäßig wiederkehren, sind sie Anzeichen für eine kurz bevorstehende Geburt. Die ersten Geburtswehen kommen - wie die späteren Wehen - nie ruckartig. Sie sind schon rhythmische Spannungen der Muskulatur, bauen sich im oberen Bereich der Gebärmutter auf und breiten sich anschließend wellenförmig nach unten bis zum Muttermund aus. Wie sie sich nun genau anfühlen, kann man nicht sagen - wohl jede Frau empfindet sie anders. Während die einen Druck mit einem Ziehen im Kreuz spürt, fühlt eine andere ein breites, mehr oder weniger festes Band um den Bauch, das diesen zusammendrückt. Auf dem Höhepunkt jeder dieser "Wehenwellen" ist der gesamte Gebärmuttermuskel gespannt. Nach dem Verebben der Wehe verläuft die folgende Entspannung ebenfalls von unten nach oben. Anfangs zieht sich nur die Gebärmuttermuskulatur zusammen, wobei ihre Wände im unteren Teil dünner werden. Man könnte sagen, die Kraft des Muskels wird nun langsam nach oben verlagert, von wo aus sie später nach unten schieben wird. Bei der Geburt selbst hilft dann auch die Bauchmuskulatur mit, dem Baby auf die Welt zu helfen.
Ob der Druck und das Ziehen regelmäßig kommt, läßt sich mit einer Stoppuhr kontrollieren. Die Wehen, die die Geburt ankündigen, dauern länger als 30 Sekunden
(zwischen 40 und 60 Sekunden) und kehren in rhythmischen Abständen wieder. In der ersten Zeit kann man den Schmerz, der in etwa die Intensität eines Menstruationskrampfes erreicht, ganz gut aushalten.

Die ersten Pausen zwischen den Wehen können anfangs bis zu 20 Minuten dauern - dann werden sie von Wehe zu Wehe kürzer. Wenn zwischen den Wehen regelmäßig nicht mehr als zehn Minuten vergehen, sollten Sie sich auf den Weg machen. Dabei brauchen Sie aber nichts zu überstürzen.
Kommen die Wehen in Abständen von 5 Minuten und dauern etwa eine halbe Stunde an, steht die Geburt unmittelbar bevor.
pinkball.gif (914 Byte) Ein weiteres mögliches Anzeichen, daß es bald losgeht, ist das sogenannte "Zeichnen". Das ist ein Begriff aus der Hebammensprache, der besagt, daß der geburtsbereite Muttermund einen zumeist leicht blutig verfärbten Schleimpfropf nach außen abgibt, der den Muttermund bislang verschlossen hielt. Das Blut stammt aus winzigen Gefäßen, die platzen, wenn der Muttermund sich langsam zu öffnen beginnt.
Auch ein vorzeitiger Fruchtblasensprung kann die bevorstehende Geburt anzeigen. Dabei geht Fruchtwasser tropfenweise oder auch schwallartig ab. Sobald Sie diese Anzeichen bemerken, sollten Sie Ihre Hebamme benachrichtigen, bzw. die Klinik aufsuchen. Ein Grund zur Panik besteht auch beim Abgang einer großen Menge Fruchtwassers nicht - doch sollten Sie sich in diesem Fall möglichst hinliegen und sich liegend in die Klinik bringen lassen, um die Gefahr eines Nabelschnurvorfalls zu vermindern.

07.06.2005 Anhang von Remo:
 
Heute vor einer Woche war der letzte grosse Untersuch beim FA. Ein sehr freudiger Moment, unser Kleines im Ultraschall wieder zu sehen und den Herzschlag zu hören. Für mich ist das Ganze ein riesen Wunder.
Wie hat das Baby da nur Platz? wie entwickelt es sich? was empfindet es? ..... alles Fragen, die einfach wahnsinnig zu verstehen sind.
Gemäss FA ist soweit alles i.O. Unser Baby wiegt ca. 1800 Gramm und misst ca. 40 cm.
 
Betreffen Geschlecht mutt unsere Neugierde auf sich warten lassen, denn wir wissen immer noch nicht, ob Junge oder Mädchen. Unser kleiner Schatz spielt jetzt schon mit uns, wie das wohl später ist?

Der FA meinte, dass bei 10% der Babys das Geschlecht nicht erkennbar ist, auf Grund der Lage die sie jeweils haben. Unser Baby gehört nun auch zu diesen 10%.
 
Jetzt hat der Endspurt mit dem Wachstum begonnen. Das Baby nimmt jetzt 150 – 200 Gramm / Woche zu. 
Geschafft haben wir es noch nicht, das Füsschen oder das Händchen zu fassen. Dafür ist mir ein super Schnappschuss gelungen, als es mit dem Fuss gegen die Bauchdecke stiess (siehe Bild).

Eigentlich sind mein Schatz und ich soweit vorbereitet, dass der Wonneproppen nun kommen kann.

Wir freuen uns unheimlich, unseren kleinen Schatz endlich in die Arme zu nehmen.

Der Countdown läuft und läuft.........
Natürlich haben wir für unser Kleines auch schon die ersten Schnuller gekauft. Sind die nicht süss????

34 SSW.
 
Sie sind jetzt in der 34. Schwangerschafts-woche. Wieder steht eine reguläre Vorsorge-Untersuchung an - falls Sie nicht schon in der vergangenen Woche beim Arzt/der Ärztin waren.
Wahrscheinlich haben Sie wie die meisten werdenden Mütter erwartet und erhofft, dass Ihr Partner Sie zur Geburt Ihres gemeinsamen Kindes begleitet. Und nun will er nicht. Oder ihm ist deutlich anzumerken, dass er sich nur Ihnen zuliebe breitschlagen lässt.
Möglicherweise sind Sie sehr enttäuscht. Vielleicht fragen Sie sich: Wie kann er mich nur allein lassen? Wieso will er nicht dabei sein, wenn sein Baby auf die Welt kommt? Diese Gefühle sind verständlich. Natürlich möchten Sie den Menschen, der Ihnen besonders viel bedeutet, gerne bei der Entbindung an Ihrer Seite wissen. Dennoch sollten Sie das Thema nicht zum Prüfstein Ihrer Beziehung machen. Ihr Partner liebt Sie nicht weniger, wenn er sich nicht zutraut, Sie zu begleiten.
Hebammen und Ärzte blicken heute auf Abertausende Geburten zurück, bei denen die Väter dabei waren. Meistens ist das gemeinsame Erlebnis für ein Paar sehr schön, empfindet die werdende Mutter die Hilfe durch Ihren Partner als wunderbar. Die Geburtshelfer wissen aber auch: Das klappt nur, wenn ein Mann sich wirklich am rechten Platz fühlt. Sonst kann seine Anwesenheit sogar belastend wirken. Schließlich brauchen Sie all Ihre Energie für die Geburtsarbeit. Sie haben keine Zeit und Kraft übrig, sich um Ihren Partner zu kümmern, wenn der sich total unwohl fühlt.
Wenn er also wirklich nicht will: Akzeptieren Sie's. Überlegen Sie, wer Sie sonst begleiten könnte. Eine Verwandte oder gute Freundin vielleicht? Hauptsache, es ist eine Person, bei der Sie sich gut aufgehoben fühlen, die gerne mitgeht und auf die Verlass ist.
Vertrauen Sie auf Ihren Körper
Ganz sicher ist es wichtig, sich auf die Geburt vorzubereiten. Frauen, die gut informiert und mit den grundsätzlichen Abläufen einer Geburt vertraut sind, haben meist weniger Angst. Es ist auch sinnvoll, sich einmal mit dem Gedanken zu befassen, dass Sie selbst unter Umständen einen Kaiserschnitt brauchen könnten. Das kann immerhin vorkommen. Es ist auch hilfreich, sich mit den Methoden der Schmerzlinderung oder den verschiedenen Wehentypen vertraut zu machen.
Das heißt jedoch nicht, dass Sie sich generalstabsmäßig vorbereiten müssten. Oder alles lesen sollten, was Ihnen über die Geburt, Wehenatmung, Geburtspositionen oder eventuelle Komplikationen in die Finger fällt. Zu viel des Guten kann eher beunruhigend und verwirrend sein. Denn grundsätzlich gilt: Die Mehrzahl aller Geburten verläuft ohne große Komplikationen ganz nach ihrem eigenen natürlichen Rhythmus. Sie dürfen darauf vertrauen, dass Ihr Körper das schafft und Sie der Herausforderung gewachsen sein werden.
Dagegen ist die Gefahr einer Enttäuschung groß, wenn Sie und/oder Ihr Partner sich auf gewisse Dinge versteifen. Vielleicht brauchen Sie Schmerzmittel, obwohl Sie jetzt denken, dass Sie darauf lieber verzichten wollen. Oder Sie haben ganz und gar keine Lust auf dem Gebärhocker zu sitzen, egal wie attraktiv Ihnen diese Geburtsposition jetzt vorkommen mag. Falls nicht alles so läuft, wie erhofft oder geplant, geraten Sie leicht unnötig unter Druck. Bitte denken Sie daran: Die Geburt Ihres Kindes ist ein großartiges natürliches Ereignis, bei dem Sie niemandem etwas beweisen müssen.